37. Spiegelbild deiner Gefühle


Es ist Samstag,
die Woche geschafft.
Du schaust aus dem Fenster
Frühling.
Packst Rucksack und Wanderschuhe ein
und begibst dich in die Schönheit der Natur.
Flucht von hektischen Menschen und Autolärm.
Ganz einfach, die Stille genießen,
auf dich einwirken zu lassen.
Luft, die nach Tannennadeln riecht einzuatmen.
Dich ins Gras legen umgeben von: Feldstiefmütterchen, Gänseblumen, Löwenzahn, die ihre Köpfe im Winde bewegen, so, als wünschten sie dir einen "Guten Tag" Du siehst die Farbenpracht und nickst zurück. Hörst das Summen der Bienen, die genüsslich Nektar naschen. Ein blauer Himmel nur ab und zu ein paar Schäfchenwolken. Du stellst dir vor, wie es wäre, auf ihnen zu liegen. Sicherlich ganz weich, wie auf Watte und du würdest in ihr versinken. Ein Geräusch weckt dich auf. Du steigst von deiner Traumwolke und folgst dem Rauschen des Baches. Er begleitet dich, wie ein guter Freund. Er ist so rein und klar, dass du Fische beobachtest, die Fange spielen und unter kleinen Steinen verschwinden. Er birgt keine Geheimnisse. Du schaust in ihm hindurch. Du greifst nach ihm und schöpfst dabei Wasser mit deinen Händen. Wieder und wieder. Diesmal um deinen Durst zu stillen. Plötzlich blickt dir ein wunderschönes Spiegelbild entgegen. Ein Mensch. Die Gesichtszüge sind gekennzeichnet von: Sanftmut, Liebe, Ruhe und innere Zufriedenheit.

Du bist berührt, denn du hast
dich in ihm wieder gefunden.


Gedicht  © by Bianka Mittag

 

 

38. Der Schatz

Es ist ganz wichtig einen Ort
auf dieser Welt zu haben
Wo du, du selbst sein kannst
Einen Ort der Ruhe und
inneren Zufriedenheit.
Du kannst nachdenken, träumen,
beobachten und fühlen.
Die Sorgen beiseite legen, Gefühle hervorholen,
weil du weißt, dass du unbeobachtet bist
Vielleicht
Ist es
"Das Paradies"
jedenfalls das Land der
"1000 Schmetterlinge im Bauch"
Ein wunderschönes Kribbeln
Du schweigst, weil du weißt
Gefühle sind still
Ruhe und Gefühle bilden eine Einheit.
Du behütest sie und schließt sie ganz fest
in deinen Herzen ein.
Ein Schatz
Ein Schatz, den man nicht kaufen kann
Etwas Wertvolles!
Es war ein kurzer Augenblick
Trotzdem bist du glücklich und zufrieden
Weil du weißt,
morgen oder übermorgen
betrittst du wieder
"Das Paradies der Gefühle"
holst deinen Schlüssel hervor
und öffnest deine Schatztruhe


Gedicht  © by Bianka Mittag

  

 

39. Die Welt der Märchen


Kind sein!
Erinnerst du dich daran.
Es gab viele Sachen, die ich gern tat.
Aber am liebsten schlug
ich das Märchenbuch auf.
Es war einmal...
Die Welt der Phantasie,
Die Welt von Gut und Böse,
und der Träume.
Der verwunschenen Prinzen, der schönen Prinzessinnen
und der bösen Hexen.
Lust und Zeit?
Komm setz dich zu mir und
lass uns einwenig blättern.
Erinnerst du dich an:
"Rotkäppchen und der Wolf"
an
"Schneewittchen und die 7 Zwerge"
7 solcher Freunde würden das Leben
wahrlich erleichtern.
an
"Rapunzel"
Mein Haar ist leider nicht so lang,
um dich heraufklettern zu lassen.
an
"Dornröschen"
Ja, Dornröschen
Hab zwar kein Schloss
stach mich auch nicht an einer Spindel
schlief auch nicht 100 Jahr
Stach mich an einer wunderschönen Rose
einer Roten
gebracht von dir "Rosenkavalier"

Ich schau auf die Uhr.
Es wird Zeit, das Märchenbuch zu schließen.
Das Buch der Phantasie oder Wirklichkeit?
Wer weiß, die Antwort auf die Frage?
Prinz ,Prinzessin? oder
zwei einfache Menschen.


Gedicht  © by Bianka Mittag

 

 

40. Tag der Poesie


Sag mir, gibt es einen schöneren Ort auf Erden,
um über das Leben, die Liebe nachzudenken,
als auf einer Parkbank sitzend
unter einem hundertjährigen Baum.
Blauer Himmel, die Sonne lachte und es machte ihr
Spaß mit ihren Strahlen auf der Haut zu kitzeln.
Das Rauschen des Flusses vernehmen und die Fische beobachten. Ein Park, umgeben von alten Dichtern, wenn auch in der Phantasie. In der Luft vernahm ich einen Hauch von Poesie, von Zärtlichkeit, die zum Träumen einlud. Poesie, der Schatz menschlicher Erkenntnisse.

Sie sprach zu mir in beflügelten Worten.
Die der Leidenschaft einen Sinn geben und soviel Glück hervorrufen. Das Leben ist schön, wenn man es auch nicht recht durchschauen kann. Aber ihm verdanken wir, die Suche nach uns selbst. Wie man war, ist und sein möchte. Man brauchte keinerlei Wörter, denn man konnte die Wirklichkeit im inneren Wohlklang lauschen. Der Ort war so wunderschön, dass er in sich ruhte und nichts an Schönheit hinzuzufügen gab.

Nachts wäre der Fluss sicherlich von Punkten
des Lichts übersät.
So, als schwammen Sterne im Wasser und müssten,
den ertrinkenden Mond retten.
Nur der Schönste und Hellste hält sich fest, um
nicht zu fallen.
“Weißt Du warum?“

Er ist dein persönlicher Stern, der über dich wacht
.
 

Gedicht  © by Bianka Mittag

 

41. Kerzenschein

Die Sonne hat sich nach einen aufregenden Tag
zum Schlafen niedergelegt, zugedeckt von Schleierwolken.
Du zündest eine Kerze an
Ein Leuchten umgibt Dich.
Intensiv schaust Du in die Flamme und erinnerst Dich an vergangenen Tag. Die Kerze strahlt noch heller. Heller, weil Du einen Menschen siehst, den Du öfter begegnen möchtest. Du hörst seine Stimme, sein Lachen. Stellst Dir sein Lächeln vor, seine Gesten. Du schaust zum Himmel. Er ist übersät von Sternen, die das Leuchten deiner Kerze verstärken. Hörst gesagte Worte. Worte, die Dir so wundervoll erschienen. Du schließt deine Augen. Um die Stille, die Gefühle, die Friedlichkeit zu genießen. Verspürst Wärme. Wärme. die die Stille umgibt. Plötzlich ein Lufthauch. Die Kerze beginnt zu flackern. Ohne nachzudenken, beschützt du die Flamme mit deinen Händen. Verspürst keine Schmerzen. Keine Schmerzen Weil dir dieser Augenblick zu kostbar erscheint, um ihn auslöschen zu lassen.



Gedicht  © by Bianka Mittag

  

 

42. Der Himmel weint


Ein Sommertag,
wie er schöner nicht sein konnte
Plötzlich
aufkommende Schwüle, die dich umgibt
und kaum atmen lässt
Nur langsam
wird sie vertrieben von aufkommenden Wind
Er streicht dir sachte durch dein Haar,
berührt dich an deinen Armen, so als kitzelte dich jemand mit einen Grashalm. Er krabbelt dich am Ohr und säuselt dir etwas leise zu. Du verstehst ihn nicht. Bleibst aber trotzdem stehen. Regentropfen fallen vom Himmel. Der Himmel weint! Du schaust empor. Sie spielen auf deinem Gesicht. Lassen sich fallen. Berühren deine Stirn, deine Augen. Kullern von deinen Wangen. Ein warmes und angenehmes Gefühl Du verspürst keine Nässe, keine Kälte Versuchst einige mit deinen Mund aufzufangen. Es gelingt dir nicht. Sie spielen mit dir und es scheint dir zu gefallen. Ihre Farben schimmern. Im Winter wären sie, ein wunderbarer Eiskristall. Verfangen sich in deinen Haaren, und halten sich fest. Du hältst deine Hände zum Himmel. Zum Himmel, der weint! Versuchst mit deinen Händen einige seiner Tränen aufzufangen. Es gelingt dir. Du berührst damit dein Gesicht. Sie zerperlen. Verspürst keine Schmerzen, wie bei geweinten Tränen. Kein Brennen, wie Salz auf deiner Haut. Es hört auf zu Regnen Sie Sonne strahlt schöner denn je. Versucht einige Tropfen auf deiner Haut zu erhaschen. Du kannst es nicht verhindern. Gibst aber nicht auf. Hältst sie fest und lässt sie nicht los. Möchtest sie verschließen und für ewig aufbewahren.

Freudentränen,
die der Himmel weinte


Gedicht  © by Bianka Mittag

 

 

43. Der Regenbogen


Warum ich zum Himmel schaue?
Ich könnte nie aufhören damit.
Wolken, Sonne , Mond , Sterne...zu betrachten
Erscheinungen, die mich
begeistern
faszinieren
zum Träumen
Nachdenken und zum Schreiben bringen.
Dinge so wundervoll in ihrer Entstehung,
im Dasein
und im langsamen Vergehen.
Erscheinungen wunderschön
in ihrer Farbenpracht oder
in der Verschmelzung vielerlei Farben.
Es regnet.
Die Sonne lächelt und möchte etwas von ihrer Freude
und ihren wunderbaren Farben,
den farblosen Regentropfen abgeben.
Sie überlegt nicht lange.
Und spiegelt ihre Strahlen an den Tropfen.
Ich schau hinauf.
Ein kreisförmiger Bogen entsteht weit über den Himmel gespannt. Die Farben vermischen sich und stehen im Einklang zueinander, so ruhig, besinnlich, friedvoll. Der Regenbogen verblasst. Seine Kräfte lassen nach. Es war ein Augenblick. Ein Augenblick, der uns das Leben schön erscheinen lässt. Deshalb schaue ich sooft zum Himmel
 
 

Gedicht  © by Bianka Mittag

 

 

44. Entlang des Weges


Ein Weg
gelegen in der Mitte grüner, saftiger Wiesen
Grashalme bewegen sich graziös im Wind
Versuchen Haltung zu bewahren
Du lauschst dem Rauschen des Grases
und
Dem Rascheln der Blätter
Schmetterlinge umkreisen dich
Irgendwann
Brauchen ihre Flügel Ruhe
Sie machen Rast auf einer bunten Blüte
Einer Blüte, die sie für schön und
wertvoll empfinden
Bienen summen
Vorsichtshalber weichst du ihnen aus
Entlang deines Weges
begleiten dich Hunderte von Ameisen
Ein lustiges, hektisches und arbeitsames Völkchen
Du beobachtest Eine von vielen
Und lauschst dem Gesang einer Amsel
Emsig versucht eine kleine Ameise eine für sie
viel zu große Tannennadel zu transportieren
Ein Schauspiel beginnt
Du vergisst die Zeit
Versucht es immer und immer wieder
Umsonst
Sie gibt nicht auf
Plötzlich
Bewegt sich die Nadel
Ameisen eilten hinzu
Selbstverständlich
Selbstverständlich, in der Erkenntnis:

Gemeinsam stark zu sein

 

Gedicht  © by Bianka Mittag

 

 

45. Die alte Frau


Ich betrachte ein Porträt.
Das Porträt einer alten Frau.
Einsam sitzt sie auf der Bank vor ihrem Haus,
die Hände gefaltet im Schoß.
Ruhig, besinnlich, nachdenklich.
Ist es ihr Wesen
ihre Sanftmut,
ihre Augen,
die mich faszinieren?
Und trotzdem traurig machen.
Ihre Augen sind geschlossen,
in heftiger Aufruhr wölbt sich ihre Seele.
Ihr Gesicht von Falten übersät zeigt Enttäuschung.
Enttäuscht von den Menschen, die sie großzog..
Die Augen,
den inneren Empfindungen zugewandt.
Geschlossen,
um die Fern- und Gegenwart zu betrachten.
Ihr Gesicht zeigt Willenskraft.

Es erhöht die Würde ihres Antlitzes.

 

Gedicht  © by Bianka Mittag

 

 

46. Danksagung an den Nil


Endlos ...
schlängelst du dich zwischen zwei Ufern.
Das eine Ufer betrittst du.
Machst es fruchtbar, lebenswert für Mensch und Tier.
Das Andere meidest du.
Vielleicht aus Angst oder Respekt der weiträumigen Wüste.
Ich weiß es nicht.
Nil ...
Die Menschen lieben und verehren dich.
Dich, ihr Leben.
Dich, der zum Träumen einlädt. Der mit seiner Stille begeistert. Mit seiner Fruchtbarkeit Nahrung schafft. Die einfachen Bauern danken es dir, mit der Bestellung ihrer Felder. Ihre Gesichtszüge sind weich und zufrieden. Du hörst die Kinder lachen und tollen. Glücklich erscheinen sie dir, wenn sie sich mit deinem Wasser bespritzen. Du erfreust dich über den Fang der Fischer. Bist nicht überheblich. Nein, still und bescheiden. Du bist so schön, bewundernswert, dass sich die unergehende Sonne nicht mehr hinter Palmen versteckt, sondern sich in dir spiegelt. Ihre Strahlen brechen sich auf deiner Oberfläche und es erscheint, als seien viele Sterne vom Himmel gefallen, um sich in dir zu baden. Du beginnst leise zu rauschen. Vielleicht wirst du von den neckischen Strahlen gekitzelt ... Oder du bist zufrieden. Zufrieden mit dir. Zufrieden, dass Mensch und Tier schlafen. Ruhe zieht ein. Nil ... Du warst Vergangenheit für das Land der ehemaligen Pharaonen. Bist Zukunft, Gegenwart. Leben für das „Land der schwarzen Erde“

Ägypten.

 

Gedicht  © by Bianka Mittag

 

 

47. Augenblicke


Hunderte von Kilometern trennen dich von der Heimat.
Sonne, Meer sind deine Begleiter - deine Freunde.
Wenn auch nur, für eine gewisse Zeit.
Gefühle durchströmen deinen Körper.
Gefühle aus: Freude, Ruhe aber auch Traurigkeit. Traurigkeit....,die nur du verstehst. Du möchtest ihr nicht entfliehen ,sondern schließt sie ein.... In deine Gedankenwelt ,dein Herz. Die Sonne kitzelt dich. So heftig, dass ihre Strahlen auf deinem Gesicht brennen. Zaghaft öffnest du deine Augen und schaust zum Himmel empor. Offen, nicht versteckt hinter Wolken ,lächelt sie dich an ....die Sonne. Dein Blick wird unterbrochen ,durch Vorüberfliegende Möwen. Sie umkreisen dich und die Fischerboote auf dem weiten Meer. Du hörst, das Rauschen der Wellen. Deine Hände greifen nach den weißen Sand. Langsam lässt du ihn über deine Arme rieseln. Er klebt etwas auf deiner verschwitzten Haut. Ein eigenartiges, aber kein unangenehmes Gefühl. Du spürst den Wind.... Wie er deinen Nacken streichelt und frech dein Haar zerzaust. Er spielt mit dir. Mit dir...,dem Sand und dem Meer. Ihm zu entweichen, tauchst du ab, ins klare Meer. Der „unterirdischen Welt“ voller Leben und Farbenpracht. Schwärme von Fischen umkreisen dich. Die Vielfalt ihrer Farben spiegelt sich an der Oberfläche des Wassers. Eine Welt......“Der Wunder und Faszination“. Möchtest gern einen kleinen Bewohner greifen. Ihm ganz nahe sein. Nur für einen Augenblick seine natürliche Schönheit betrachten. Ihn fühlen, ihn beschützen mit deinen Händen. Ihn...., wie den Moment der Schönheit ,der Ruhe ,des Friedens unterbrochen von...., Augenblicken der innerlichen Erregung und Traurigkeit.


 

Gedicht  © by Bianka Mittag

 

 

48. Du bist mein Gefühl


Auf Bianka's Wunsch wurde das Gedicht gelöscht


Gedicht  © by Bianka Mittag

 

 

  

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